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Kolorektale Erkrankungen:

Kolorektaler Krebs, Divertikulitis, Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn, Rektumprolaps

Chirurgische Möglichkeiten

Abhängig von der Art oder dem Stadium der Erkrankung raten Ärzte gegebenenfalls zu einer Kolektomie oder einer tiefen anterioren Resektion. Diese Eingriffe werden unten erläutert.

Kolektomie: Es gibt verschiedene Arten von Operationen, die am Darm durchgeführt werden können.

  • Kolektomie/Kolonresektion: Der erkrankte Abschnitt des Kolons wird durch Chirurgen entfernt und die verbleibenden gesunden Teile des Darms werden miteinander verbunden.
  • Rechtsseitige Kolektomie: Der Eingriff wird am rechten Kolon durchgeführt.
  • Linksseitige Kolektomie: Der Eingriff wird am linken Kolon durchgeführt.
  • Sigmaresektion: Der Eingriff wird am Sigmadarm (dem unteren linken Abschnitt des Kolons unmittelbar vor dem Rektum) durchgeführt.
  • Totale Kolektomie: Das gesamte Kolon wird bei dem Eingriff entfernt.

Tiefe anteriore Resektion: Patienten, bei denen Rektumkrebs diagnostiziert wurde, müssen sich gegebenenfalls einer tiefen anterioren Resektion (Low Anterior Resection, LAR) unterziehen. Nach der Entfernung des kanzerösen Teils wird in demselben Eingriff das Rektum mit dem Kolon verbunden. Wenn sich der betroffene oder kanzeröse Teil zu nah am Anus befindet, muss der Chirurg unter Umständen auch Rektum, Anus und einen Teil des Sigmadarms entfernen. Dieser Eingriff wird als abdominoperineale Resektion (APR) bezeichnet.

Chirurgische Ansätze

Zu den gängigen chirurgischen Therapieansätzen zählen:

Offener Eingriff: Bei einem offenen Eingriff macht der Chirurg einen langen Schnitt entlang des Bauches. Die genaue Schnittlänge hängt von der Art der durchzuführenden Operation ab. Einen offenen Eingriff bezeichnet man als Laparotomie. Ärzte können damit wichtige Organe während der Operation abtasten und von innen untersuchen.

Minimalinvasive Chirurgie

Laparoskopie: Bei einer Laparoskopie führt der Chirurg den Eingriff durch kleine Öffnungen in der Bauchdecke mittels langer Instrumente und einer winzigen Kamera durch. Die dreidimensionale hochauflösende Kamera (3D-HD) ermöglicht eine vergrößerte Sicht in den Körper des Patienten. Die Kamera überträgt Bilder auf einen Bildschirm im Operationssaal, um die Ärzte beim Eingriff zu führen.

Roboterassistierte Chirurgie: Bei der roboterassistierten Chirurgie bedient der Arzt die Instrumente, die sich biegen und drehen lassen, über eine Konsole in der Nähe des Patienten. Dabei wird ein 3D-HD-System verwendet, das eine vergrößerte Sicht in den Körper des Patienten ermöglicht. Das System überträgt alle Handbewegungen in kleinere, präzisere Bewegungen an winzige Instrumente im Körper des Patienten.

Das System überträgt alle Handbewegungen in kleinere, präzisere Bewegungen an winzige Instrumente im Körper des Patienten. Mittels roboterassistierter Chirurgie kann der Arzt die Operation über wenige kleine Schnitte im Unterleib durchführen.


Wichtige Patienteninformationen
Bei jeder Operation können schwere Komplikationen auftreten, die mitunter auch zum Tod führen können. Die Resultate des Eingriffs sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Patienten sollten in Absprache mit ihrem Arzt entscheiden, welches die richtige Behandlung für sie ist. Patienten und Ärzte sollten alle verfügbaren Informationen über operative und nicht operative Optionen prüfen, um eine bewusste Entscheidung treffen zu können.

Alle abgebildeten Personen sind, sofern nicht anders angegeben, Fotomodelle. © 2015 Intuitive Surgical. PN 1024170 Rev A 12/15